Wohnen im Studentenwohnheim

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Leben im Studentenwohnheim

Du hast die Zusage für dein Auslandsstudium in Großbritannien bekommen? Herz-lichen Glückwunsch! Bevor das Abenteuer jedoch beginnen kann, stehst du vor einer schwierigen Entscheidung: Wohnheim oder WG? In diesem Beitrag verraten wir dir, wie das Leben in einem Studentenwohnheim aussieht, welche Vorteile es mit sich bringt und wie du das Beste daraus machen kannst.


Verwaltung

Zunächst einmal erleichtert dir das Wohnheim die Ankunft in Großbritannien und nimmt dir einige Sorgen ab. Grundsätzlich sind Wohnheimszimmer günstiger als pri-vate Wohnungen, da alle Nebenkosten schon in der Miete enthalten sind. Außerdem bietet das Wohnheim den Vorteil, dass es meist direkt auf dem Campus oder zumin-dest in der Nähe des Campus liegt, was dir Zeit und Geld bei der Anreise erspart. Darüber hinaus musst du dich bei deiner Ankunft nicht um Dinge wie Bettbezug oder Geschirr sorgen, da dies von der Wohnheimsleitung gestellt wird. Selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, kannst du diese Dinge im Voraus bestellen und an das Wohn-heim schicken lassen, damit bereits alles da ist, wenn du ankommst. Abgesehen da-von sind noch einige Services in deiner Miete enthalten, die du in einer WG nicht hast:

- Die Rezeption ist 24 Stunden am Tag erreichbar und hilft dir z.B., wenn du dei-nen Schlüssel verloren oder einen anderen Notfall hast. Außerdem ist immer jemand da, um deine Post entgegenzunehmen.

- Deine Sicherheit ist zu jeder Zeit, auch durch Nachtwächter gewährleistet.

- Wenn dir die Decke in deinem Zimmer auf den Kopf fällt, sorgen die Gemein-schaftsräume für etwas Abwechslung.

- Haushaltsutensilien wie Besen, Staubsauger und Waschmaschine musst du dir nicht selbst kaufen, sondern kannst sie von der Rezeption leihen bzw. in den geteilten Räumen nutzen. Darüber hinaus ist das Internet auch inklusive.

- Jeden Tag wird der Müll in der Küche für Studierende entsorgt und einmal in der Woche wird die Küche komplett gereinigt. Zwar bedeutet das nicht, dass du nicht selbst abspülen und alles sauber halten musst, aber jede größere WG würde sich über so einen Service freuen!


Mitbewohner

Ein großer Vorteil, den das Wohnen im Studentenwohnheim mit sich bringt, ist, dass du leicht Anschluss finden und viele neue Leute kennenlernen kannst. Grundsätzlich hast du zwar dein eigenes Zimmer, doch die Küche teilst du dir häufig mit anderen Studierenden, den sogenannten Flatmates. Die Wohnheimsleitung achtet bei der Ver-teilung der Zimmer meist darauf, dass du mit Studierenden aus unterschiedlichen Ländern zusammenlebst, die jedoch auf das gleiche Abschlussniveau wie du (Ba-chelor oder Master) hinarbeiten. Das macht das Leben im Wohnheim so unfassbar spannend, da du viele verschiedene Kulturen und Menschen mit aufregenden Lebens-läufen kennenlernen kannst. Außerdem kannst du über deine Flatmates weiter Leute außerhalb deines eigenen Studiengangs kennenlernen, dein Netzwerk weiter aus-bauen und Teil einer bunten Gemeinschaft werden. Nutze also die Gelegenheit von Anfang an und verkrieche dich nicht in deinem Zimmer. Sei offen und traue dich, an-dere anzusprechen oder auch anzuschreiben. Schließlich machen andere das Gleiche durch wie du: jeder ist neu und muss sich erst einmal in der neuen Situation zurecht-finden.

Davon abgesehen bietet dir das Leben im Wohnheim die Möglichkeit, tagtäglich Eng-lisch zu sprechen, deinen Wortschatz (auch um Slangwörter) zu erweitern und deine Fähigkeiten zu verbessern. Anders als an der Universität kannst du hier freier sprechen, da du in informeller Runde auch mal Fehler machen kannst. Falls du dein Eng-lisch vor der Abreise noch aufbessern willst und dich fragst, welches Englischzertifi-kat für dein Auslandsstudium am besten ist, findest du hier (https://www.pearson-stu-dium.de/blog/englischzertifikat-sprachtest-vergleich/) eine Übersicht über die gängigs-ten Sprachtests für die Bewerbung an ausländischen Universitäten.

Darüber hinaus kannst du auch auf andere Weise von dem gegenseitigen Austausch mit deinen Flatmates profitieren: Wer weiß, wie die Waschmaschinen im Waschkeller funktionieren? Hat jemand einen günstigen Supermarkt in der Nähe entdeckt? Wie leihe ich mir ein Buch in der Bibliothek aus? Anstatt alles mühsam selbst herauszufin-den, kannst du dir die wichtigsten Abläufe von deinen Freunden erklären lassen. Im Gegenzug kannst auch du dein Wissen weitergeben und anderen damit helfen.

Damit das Zusammenleben so reibungslos wie möglich verläuft, hilft es, eine WhatsApp-Gruppe mit allen Flatmates zu erstellen. So könnt ihr schnell klären, wer den Dosenöffner in sein Zimmer verschleppt hat oder du warnst die anderen vor, wenn du etwas Aufwendiges kochen willst und die Küche dafür länger blockierst. Außerdem gibt es ein paar Regeln, an die du dich unbedingt halten solltest:

- Respektiere andere, indem du die Küche so sauber hinterlässt, wie du sie be-treten hast. Spüle alle Kochutensilien ab, wische Flächen sauber und entsorge den Müll.

- Nach 22 Uhr solltest du Rücksicht auf Flatmates nehmen, die schlafen oder lernen wollen. Drehe deshalb deine Musik leiser, lasse die Türen zu den Ge-meinschaftsräumen nicht laut zuknallen und verzichte auf Unterhaltungen im Gang.


Zimmer

Da in einem Studentenwohnheim die Zimmergröße auf ein paar Quadratmeter be-schränkt ist, ist es umso wichtiger, dass du dein Zimmer ganz nach deinem Ge-schmack einrichtest. Denn schließlich wirst du viel Zeit dort verbringen und es wird der einzige Ort im Wohnheim sein, den du ganz für dich allein hast. Aus Sicherheitsgrün-den sind deine Möglichkeiten jedoch von vornherein beschränkt: Dinge wie Kerzen oder Wasserkocher stellen eine Gefahr dar und sind deshalb in einzelnen Zimmern verboten. Um dich trotzdem richtig wohlzufühlen und Heimweh vorzubeugen, helfen zum Beispiel Fotos von Familie und Freunden oder auch Poster, die du mit Klebe-band an deine Wände anbringst. Mehr Individualität kannst du außerdem durch ein paar neue Kissen oder einen kleinen Teppich in dein Zimmer bringen. Bedenke jedoch, dass du am Ende des Semesters ausziehen und alle Sachen mitnehmen musst. Auch Zimmerpflanzen machen nur Sinn, wenn du sie regelmäßig gießen kannst und nicht planst, für längere Zeit nach Hause zu fahren.

Hoffentlich helfen dir diese Informationen dabei, die Frage zu beantworten: Wohnheim, ja oder nein? Denn dann kann dein Abenteuer Auslandsstudium endlich losgehen!

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