EU-Flagge

Mit EPSO zum Traumjob in der EU

Ein Job in der EU ermöglicht dir eine internationale Karriere bei einem zukunftssicheren Arbeitgeber mit überdurchschnittlichem Gehalt. Klingt nach einem Traumjob? Richtig, aber der Weg dahin führt über EPSO. Was sich hinter EPSO verbirgt und wie du dich darauf vorbereitest, erfährst du in diesem Beitrag.

EU-Flagge
Der Kreis, in dem die Sterne auf der EU-Flagge angeordnet sind, ist ein Symbol für die Einheit.

Was steckt hinter EPSO?

Das European Personnel Selection Office (kurz: EPSO) ist eine offizielle Behörde der EU. Sie steuert das Bewerbungsverfahren für Berufe bei Institutionen der Europäischen Union und vergibt jedes Jahr eine Vielzahl von heiß begehrten Jobs.

Wer das EPSO-Bewerbungsverfahren erfolgreich durchlaufen hat, wird auf einer exklusiven Bewerberliste eingetragen. Diese sogenannte Reserveliste benutzt beispielsweise die EU-Kommission, um darüber ihre Beamtinnen und Beamten zu rekrutieren.

Welche Vorteile bietet ein Job bei der EU?

Die EU bietet eine Vielzahl an Jobs an. Vom Hausmeister bis zur Generaldirektorin, hier wird jeder fündig. Was eine EU-Anstellung aber besonders attaktiv macht, ist nicht nur die große Vielfalt der ausgeschriebenen Stellen.

Die Bezahlung durch die EU läuft einkommenssteuerfrei und ist im Vergleich zur bundesdeutschen Beamtenbesoldung deutlich höher. Dazu winkt ein Job, der europaweit ausgeschrieben ist und einem dadurch neue Karrierechancen im EU-Ausland eröffnet.

Das harte Auswahlverfahren der EPSO

Um auf der Reserveliste aufgenommen zu werden, müssen die Teilnehmer*innen ein Bewerbungsverfahren durchlaufen. In mehreren Stufen wird hier knallhart aussiebt. An die Bewerberinnen und Bewerber stellt das EPSO hohe Anforderungen.

Zusätzlich herrscht bei der Bewerbung eine große Konkurrenz, da sich Interessierte aus allen EU-Ländern bewerben können.

Geforderte Sprachkenntnisse

Wer sich über das EPSO bei der EU bewerben möchte, muss mindestens zwei europäische Sprachen beherrschen. Für eine der Sprachen fordert EPSO das europäische Referenzlevel C1. Für die zweite, bei der man zwischen Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch und Italienisch (aber nicht die eigene Muttersprache!) wählen kann, muss man das Niveau B2 erreichen.

So läuft das EPSO-Auswahlverfahren ab

Bevor man auf die Ebene der Assessment-Tests gelangt, muss man in mehreren Testverfahren seine Fähigkeiten beweisen. Dazu gehören:

Tests zum abstrakten Denken bestehen aus Aufgaben, die sich mit Analogien und dem Erkennen von Mustern befassen. Aus komplexen Mustern muss man jeweils eines auswählen, das in eine bestimmte Reihenfolge von Mustern passt. Ein bewährtes Verfahren bei gängigen Intelligenztests!

Tests zum Zahlenverständnis beinhalten mathematische Aufgaben, die für gewöhnlich unter Zuhilfenahme einer Statistik den Umgang mit Zahlen und Werten prüfen.

Mit Hilfe von Tests zum sprachlogischen Denken will man prüfen, ob und wie Bewerber*innen Informationen aus Texten ziehen können. Dazu werden Texte aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Bereichen präsentiert. Die Bewerber*innen müssen aus verschiedenen Aussagen die auswählen, die am besten aus dem Text abgeleitet werden können.

Diese Tests sollen die Urteilsfähigkeit der Bewerber*innen testen. Die Kandidatinnen und Kanditaten werden mit typischen Herausforderungen am Arbeitsplatz konfrontiert und müssen je nach Stituation geeignete Handlungen auswählen. Dabei prüft der Test verschiedene Kompetenzen wie Analyse- und Problemlösefähigkeit, Qualitäts- und Ergebnisorientierung, Priorisierung und Organisieren, Teamfähigkeit und Belastbarkeit.

Hinter der Postkorb-Übung steckt ein gängiger Test im Assessment-Center. Er prüft die Fähigkeit der Bewerber*innen, Informationen schnell zu erfassen und richtige, zielgerichtete Entscheidungen zu treffen. Dabei simuliert der Test eine realistische, alltägliche Arbeitssituation: der*die Teilnehmer*in muss kurzfristig die Tätigkeiten einer Kollegin oder eines Kollegen übernehmen. Der Test zielt auf unterschiedliche Kompetenzen (z.B. Analyse- und Problemlösung, Teamfähigkeit etc.) ab.

Bewerbung bei der EU: Gute Vorbereitung ist Pflicht

Zwischen 2010 und 2016 bewarben sich rund 500.000 Personen bei EPSO, auf die Liste schafften es in diesem Zeitraum nur rund 7000. Deutschland ist bei der Zahl der Bewerber*innen im europäischen Vergleich eher unterrepräsentiert.

Ohne Vorbereitung kann und sollte man sich bei keinem Arbeitgeber bewerben. Auch beim EPSO Auswahlverfahren ist eine gewissenhafte Vorbereitung unerlässlich, um gegen die internationale Konkurrenz eine Chance zu haben. Als erstes deutschsprachiges Buch bietet das EPSO Auswahlverfahren von STARK nicht nur genaue, aktuelle Informationen, sondern auch Beispiel-Tests aus allen Teilbereichen des Auswahlverfahrens.

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